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31/03/2012 - Tough Mudder Race
06/03/2012 - Easter Weekend

Neuigkeiten aus Down Under – Teil 2

So, nachdem sich alles ein wenig beruhigt hat in den letzten 2 Wochen, mal wieder ein kleiner Eintrag aus Australien :) Zuerst einmal die kurzen Neuigkeiten. Letzte Woche ist unsere Firma durch einige Änderungen gegangen und im zugedessen wurde ich zum Principal Consultant befördert und habe jetzt ein Team aus 6 Leuten zu managen. Eine nette Herausforderung und mal was ganz Neues :) Bin schon gespannt wie das so wird. Dieses Wochenende ist bei uns das Tough Mudder Race angestanden. Nach ein paar Triathlons wird einem ja fad, daher dachte ich mir “Machen wir mal etwas anderes” und Tough Mudder hat sich hier geradezu aufgedrängt. Mit 9 anderen Arbeitskollegen/Freunden sind wir gestern eine der härtesten Herausforderungen angegangen. Tough Mudder ist ein Ausdauerrennen. Aber kein Alltägliches. Ein Tough Mudder Race ist ein 20km Hindernislauf der von ehemaligen Soldaten der British Special Forces (sowas wie die Cobra oder das Jadgkommand in Österreich) erstellt wurde. Dabei wird nicht nur die körperliche Ausdauer getestet, sondern auch der Teamgeist und die mentale Ausdauer. Ziel für 95% der Teilnehmer ist es, das Rennen einfach nur zu überstehen. Hier geht es nicht um Zeit sondern einfach nur darum es komplett durchzumachen. Was kann schon so hart an einem Hindernisrennen sein? Tja, nichts, wenn die Hindernisse nicht eines der folgenden wären:

  • Schlammtunnel durch die man durchkrabbeln muss;
  • Einem Gerüst, welches man durchlaufen muss und dabei Elektroschocks abbekommt;
  • Stacheldraht unter dem man durchkrabbeln muss; und
  • Ein wenig Feuer :)

Am besten derweilen einmal das untenstehende Video ansehen und entscheiden ob ihr das nicht vielleicht auch selbst machen wollt? ;) Fotos und einen ausführlichen Bericht über gestern gibt es dann im Lauf der Woche.

So, das wäre es an neuesten Neuigkeiten. Wie versprochen nun aber endlich der Bericht über den Urlaub mit den Hoschis in Tasmanien :) Nach Weihnachten ging es für 8 Tage nach Tasmanien. Mit einem Mietauto wurde fast die ganze Insel abgeklappert. Anfangen haben wir in Hobart, der Hauptstadt des Bundesstaates Tasmanien. Dort angekommen wurde zuerst das Auto abgeholt und dann ging es gleich mal in die Stadt um bei einem netten Spaziergang alle Sehenswürdigkeiten zu erkunden. Groß ist Hobart ja nicht, daher haben wir auch nur einen Tag gebraucht um Battery Point, die Wharf, die Cadbury Schokoladenfabrik (zu Sabrina’s Leidwesen leider nur von der Weite), Salamanca Market und ein paar Kirchen (wir sind ja super religiös…) zusehen. Zum Abschluss ging es rauf auf den Mount Wellington, der einen super Ausblick auf Hobart ermöglicht. Die Straße auf den Berg ist nichts für schwache Nerven…besonders, wenn ich am Steuer sitz :)


Übernachtet wurde im schönen Richmond, 20 Minuten nördlich von Hobart. Eine kleine, feine Stadt mit der ältesten Brücke in Tasmanien (definitiv sehenswert ;) ) An unserem zweiten Tag in Tasmanien ging es zuerst zu den Russell Falls auf eine kleine Wanderung.


Danach ging es nach Port Arthur, eine ehemalige Gefangenenkolonie mit einem Gefängnis, welches man heute zu jeder Tageszeit besuchen kann. Am Weg dorthin haben wir einen kleinen Zwischenstopp im Tasmanian Devil Wildlife Park um Tasmanische Teufel zusehen. Sehr gefräßige und rastlose kleine Viecher.


In Port Arthur angekommen wurde zuerst einmal Abendgegessen bevor es dann zur Geistertour ins Gefängnis ging. Das Gefängnis selbst ist nicht nur ein Gebäude sondern eine sehr weitreichende Anlage in der auch Angestellte gewohnt haben. Sabrina und Elyse hatten die Ehre die Laternen tragen zu dürfen. Jedem der mal nach Port Arthur kommt und die Tour machen will, würde ich empfehlen die Geistertour zu machen. Man erfährt hier eine Menge und nicht nur über das Gefängnis, sondern auch über die vielen Geistergeschichten…alles bei Nacht natürlich :) Manch einer in der Gruppe war sehr schreckhaft als ihr ein “Geist” auf die Schulter geklopft hat… Am nächsten Tag haben wir den Großteil des Tages damit verbracht ein wenig in Richmond herumzuspazieren und dann auf Richtung Orford wo wir im Brockley Estate übernachtet haben. Ein wenig abgelegen, aber sehr, sehr nett! Die Leute denen das Estate gehört sind sehr nett und den restlichen Tag haben wir mit Croquet spiele verbracht. Leider hatte keiner wirklich eine Chance gegen die kleine Sabrina und ihre versteckten Croquetkünste. :) Nach einem “kleinen” spanischen Abendessen und einer Nacht im Brockley Estate sind wir dann am nächsten Tag zuerst, mit einem kleinen Zwischenstopp in Dolphins Sand, nach Coles Bay gefahren. Dort wurde dann der Aussichtspunkt über Wineglass Bay bestiegen. Nach ca. 30 Minuten Aufstieg wurden wir dann mit einer genialen Aussicht belohnt.


 Nach dem Abstieg ist es weiter nach Bicheno gegangen wo wir übernachtet haben. In Bicheno angekommen haben wir zuerst im Park eine Pizza gegessen und wollten dann die Pinguine sehen die hier jeden Abend an den Strand kommen. Gott sei Dank hatten wir einen sehr kundigen Touristenführer, der all das wusste und auch wo genau die Pinguine an den Strand kommen. Normalerweise muss man 21 Dollar zahlen, aber da wir den Führer in unserer Gruppe hatten war es kostenlos. Oh…so nebenbei…der Führer war ich :) Auch, wenn es von der Touristengruppe viele Beschwerden gegeben hat (“Wie lang müss ma noch warten”, “Es ist kalt”, “Ich mag nimma warten, wann kommen die endlich?”), denk ich mal, dass die Warterei es schlussendlich doch wert war :) Silvester wurde dann mitten im nirgendwo, den Central Highlands von Tasmanien, verbracht. Mal etwas anderes, aber halt ein sehr ruhiges Silvester. Die Central Highlands sind so weit weg von allem, dass wir einige Zeit sogar auf einer Straße gefahren sind, die schon gar keine Straße mehr war. Und alles nur weil wir unsere Unterkunft erst suchen mussten bevor wir realisiert haben, dass wir uns ein wenig verfahren haben. Aber gehört alles dazu, wenn man auf eigene Faust unterwegs ist. Die letzten zwei Tage haben wir dann in der Umgebung rund um Launceston, dem Tamar Valley verbracht. Ein wenig Minigolf spielen, das Platypus Haus besuchen und Launceston erkunden. Leider ging es dann auch schon wieder zurück nach Melbourne und damit auch wieder zurück in die Arbeit. Vielen lieben Dank an Mum, Dad und Sabs für 2 (hoffentlich für euch auch, wenn nicht, selbst schuld… :P ) schöne und lustige Wochen! :)

Arbeitsurlaub in San Francisco

Dank eines bisher sehr erfolgreichem Projekt für das ich letztes Jahr nach Oxford musste (Anm. d. Red.: bisher -> es ist noch am Laufen) wurde ich an Optum Health weiterempfohlen. Optum Health hat den Kunden in Oxford vor ca einem Jahr gekauft und will jetzt im Endeffekt die gleiche SharePoint Lösung mit ein paar Erweiterungen. Das Beste an der Geschichte…die Firma ist in San Francisco beheimatet. Trifft sich gut, denn erstens wollte ich dort immer schon mal hin und zweitens musste ich nicht für viel aus der eigenen Tasche zahlen :)


Geplant waren 2 Tage Workshops mit dem Kunden, aber wer fliegt schon für 2 Tage nach San Francisco, wenn die Reisezeit schon 22 Stunden beträgt (inkl. Anreise zum Flughafen und Wartezeiten). Da wegen eines Feiertages die Workshops erst für Dienstag und Mittwoch anberaumt waren, haben Ian (ein anderer Consultant von uns) und ich beschlossen wir fliegen Samstag Früh los und erst Freitag Abend wieder nach Melbourne. Da die Flugzeit Arbeitszeit ist haben wir für Montag und Donnerstag Zeitausgleich bekommen und hatten somit 4 1/2 Tage zur freien Verfügung.

Nach unserer Ankunft am Samstag Vormittag (San Francisco ist gegenüber Melbourne 19 Stunden hinten nach) ging es zuerst ins Hotel und dann auf zu einem kleinen Stadtrundgang. Der erste Eindruck? Wie im Film :) Viele Hügel und die machen einen kleinen Rundgang gleich zu einem Workout. Die Leute sind sehr freundlich und fremde Akzenten kommen hier gut an ;) (bei den Frauen im Speziellen hahaha) Der Nachmittag wurde auch gleich mit einem netten (verspäteten) Mittagessen verbracht. Wer mal nach San Francisco kommt, unbedingt ins 21st Amendment in der Missonstreet gehen! Geniales Lokal, super Essen und großartiges Bier.


Sonntag ging es dann gleich beim Frühstück weiter mit gutem Essen. Bei der Suche nach einem Cafe sind wir auf’s Farmer Brown gestossen. Einem kleinen, feinen und anscheinend bei den Einheimischen sehr beliebten Cafe. Dort gibt es all you can eat Brunch, endlos viel Kaffee und sehr gute Musik. Sehr zu empfehlen! Danach sind wir zu Fuß nach North Beach gegangen und haben uns dort Fahrräder ausgeborgt um über die Golden Gate Bridge und weiter nach Sausalito zu radln. Von dort ging es, nach einem kleinen Snack, mit der Fähre wieder zurück nach San Francisco. Am Abend haben wir uns dann mit Sandy, einer Kollegin, die zufällig zur selben Zeit in San Francisco auf Urlaub war, getroffen und waren zuerst im Morton’s auf ein Steak und Bier und danach noch in der Cheesecake Factory auf einen Cocktail.


Montag haben wir dann eine Tour mit dem Hop On Hop Off Touristenbus unternommen. War eine angenehme Art die Stadt zu erkunden und dabei mehr über San Francisco zu erfahren. Den Rest des Tages haben wir damit verbracht Fisherman’s Warf zu erkunden und die Seelöwen zu sehen die am Pier 39 daheim sind.

Dienstag und Mittwoch mussten wir dann in den sauren Apfel beissen und mal etwas arbeiten.

Donnerstag war dann wieder Urlaub angesagt und wir sind gleich in der Früh nach Alcatraz, dem berühmt berüchtigten Gefängnis, aufgebrochen. Touren kann man hier buchen und ich empfehle jedem die früheste Tour zu buchen. Der Besuch auf Alcatraz selbst dauert ca 2.5 bis 3 Stunden und ist sehr interessant und empfehlenswert! Den restlichen Tag haben wir dann mit Einkaufen verbracht. Amerika ist einfach zu billig um Nichts zu kaufen. Von meinem geplanten Tshirt von Adidas wurden es dann doch 2 Tshirts, 1 Sporthose und ein langes Laufleiberl, sowie 2 Jeans von Levis die einfach viel zu billig sind um nein zu sagen.


Freitag hab ich dann noch mit 2 Leuten von meinem Kunden beim Hafen 2 Bier getrunken und Mittag gegessen. Dann war es leider auch schon wieder soweit und wir haben Abschied von San Francisco genommen. War eine schöne Zeit und ich werde die Westküste sicher bald mal ausgiebiger erkundigen.

Hier noch ein paar Tipps für Essen, Touren und Sehenswürdigkeiten. Fotos gibt es wie immer in der Gallery und der zweite Teil des Besuchs von den Hoschis kommt auch bald mit allen Fotos :) Sollte die Woche ein wenig mehr Zeit haben, auch wenn am Sonntag unser jährlicher Triathlon ansteht.

Essen
21st Amendment
Morton’s
Farmer Brown
Boudin Bakery
The Cheesecake Factory

Sehenswürdigkeiten und Touren
Blazing Saddles – Radtour
Bay City Bike – Radtour
Golden Gate Bridge
Alcatraz
Fisherman’s Wharf
Hop On Hop Off Bus Tour
Stadtrundgang
The Crooked Street
Port of San Francisco

Neuigkeiten aus Down Under – Teil 1

Hallo und alles Gute im neuen Jahr! Hoffe alle haben ihre Feiertage gut verbracht und ihr hattet einen guten Rutsch!

Ich selbst hatte zu Weihnachten Mum, Dad und Sabs hier zu Besuch und wir haben einige Zeit mit Herumreisen in Australien verbracht. 2 Tage nach ihrer Ankunft ist es zuerst an die Westküste Australiens gegangen, wo wir eine Woche verbracht haben. Unser erstes Ziel hat uns in meine alte “Heimatstadt” Perth gebracht wo ich 2007 für ein halbes Jahr gelebt und studiert habe. Nach 2 Tagen Stadtrundschau in Perth sind wir zuerst nach Fremantle gefahren, eine kleinen Hafenstadt im Süden von Perth. Dort haben wir einen kleinen Rundgang gemacht und das stillgelegte Gefängnis besucht. Für alle die mal nach Fremantle kommen, unbedingt anschauen! Für mich war es schon das zweite Mal und immer wieder ein Erlebnis. Ich würde auf jeden Fall die Geistertour empfehlen, die jeden Mittwoch stattfindet.


Danach sind wir dann mit dem Auto runter nach Albany gefahren, einer netten kleinen Hafenstadt im Süden von Westaustralien. War aber nicht immer so nett dort. Im Gegenteil, Albany wurde eigentlich als die erste Strafkolonie in Australien gegründet. Am naechsten Tag ist es weiter nach Pemperton gegangen. Sabrina hatte in der Früh noch ihre Pizza vom Vorabend und dann sind zuerst nach Denmark gefahren. Nein, nicht Denmark in Europa ;) In Western Australia gibt es eine kleine nette Stadt, die genauso heisst wie das Land, Denmark. Dort haben wir uns mit Kuchen und Eiskaffee/-kakao den Magen vorgeschlagen bevor wir dann die Gipfel der Baeume erklommen haben. Kurz nach Denmark gibt es das Valley of the Giants, zu Deutsch das Tal der Giganten. Dort findet man aber keine Giganten, dafür aber gigantische Baeume. Mittels einer Platform kann man dann in den Gipfeln spazieren gehen und das Valley of the Giants auch von oben sehen. Manch einer hat sich zwar hinaufgetraut, aber war nicht ganz schwindelfrei…Sabsi und mum hat das Schwanken nicht so gefallen. Ich fand’s sehr lustig J

Übernachtet wurde dann in Pemberton, einer kleine Stadt mitten im Nirgendwo. Geplant war eine Ankunft gegen 19 Uhr, aber irgendwie haben wir es geschafft eine halbe Stunde früher anzukommen. Fragt mich nicht wie. Aus irgendeinem Grund ist das Auto schneller gefahren als es sollte. So ca 140 statt 110…stellenweise auch mal 180. Tja, das kommt davon, wenn man Strassen baut, wo kaum Polizei ist und auch noch alles schnürdelgrad ist. Nach der Ankunft haben wir uns auf Nahrungssuche begeben, konnten aber nur im lokalen “Allerhandladen” fündig werden. Somit gab es Würstel und Spaghetti Bolognese.

Am naechsten Tag sind wir dann nach Augusta aufgebrochen. Mit einem Zwischenstopp am Big Brook Damn, einem kleinen Stausee bei Pemberton zu dem man nur über eine sogenannte Dirt Road, quasi eine nichtasphaltierte Strasse. Da ich mit dem Toyota Kluger keinen Unterschied zwischen asphaltiert und nicht asphaltiert gemacht habe waren wir auch hier wieder schneller als erwartet am Ziel. (Manche Mitfahrer waren da nicht so ganz einverstanden mit meiner Fahrweise…hahaha) Nach einer kleine Runde Schwimmen sind wir dann nach Augusta aufgebrochen. Am Weg dahin wurde noch eine Pause bei der Jewel Cave, einer Tropfsteinhoehle, eingelegt.
Augusta selbst war dann wieder, wie alle Staedte im Süden von Western Australia, ein wenig verschlafen aber sicher nett ein paar Tage dort zu verbringen. Aufgrund unseres Zeitplans haben wir hier aber nur Übernachtet und sind am naechsten Tag über Margaret River nach Busselton, der Fliegenhauptstadt Australiens, gefahren. Warum Fliegenhauptstadt? In Western Australia gibt es viele Fliegen…aber Busselton ist glaub ich die Stadt mit den meisten Fliegen… keine Minute vergeht ohne 20 Fliegen auf sich sitzen zu haben.

Die meiste Zeit haben wir in Margaret River verbracht, einer der berühmtesten Weinregionen in Australien. Zuerst sind wir zu einer kleinen Brauerei gefahren wo sich alle ausser mir betrunken haben. Gleich 5 verschiedene Biere wurden verkostet und das um 10:30 Uhr in der Früh.




Nachdem ich meine 4 betrunkenen Begleiter ins Auto geschafft habe wurde auch gleich die naechste Trinkstation angesteuert, das Vasse Felix Weingut, wo Papa gleich mal weitergekostet hat. Ich als der designierte Fahrer habe auch hier wieder durch die Finger geschaut und habe uns daher zum naechsten Strand gefahren um wenigstens etwas für mich machen zu koennen ;) Also wurde für ein paar Stunden am Gnarabup Beach ausgespannt. Es haben sich sogar alle ins Wasser getraut, auch wenn Frau Mutter und Sabrina ein wenig Angst vor der lokalen Bevoelkerung, den Haifischen, hatten und nicht mehr als 10 Meter ins Wasser gingen.


Nachdem wir dann in Busselton übernachtet haben sind wir am 24.12. (wohooo, warme Weihnachten ;) ) über Bunbury nach Perth zurückgefahren, wo wir den restlichen Weihnachtstag in Cottesloe verbracht haben. Und wieder mal war ich der Einzige, der sich in die Wellen getraut hat J Ich glaub ich vermisse Perth hauptsaechlich nur wegen der Straende dort.


Das Weihnachtsessen stammte dann von einem Türken in der Stadt, Take Away (auf gut Deutsch Essen zum Mitnehmen). Nachdem wir unser Essen erhalten haben sind wir mit Sack und Pack rauf zum Kings Park gefahren wo wir gemütlich Abendessen gegessen haben. Mal Weihnachten ein wenig anders.


Leider ging es dann schon wieder zurück nach Melbourne und zum Familienweihnachtsessen in Melton. Mehr davon und von Tasmanie, wo wir auch noch eine Woche verbracht haben, im naechsten Blogeintrag.

Zum Abschluss kann ich nur noch sagen, wartet bis naechste Woche auf den zweiten Teil und eventuell spannenden Neuigkeiten ;) Stay tuned…

PS: Fotos gibt es im Lauf der Woche in der Gallery.

Das Paradies – Ich habe es gefunden

Wie versprochen, hier der Bericht zu unserem Urlaub von dem wir am Sonntag erst zurückgekommen sind.

Wo waren wir die letzten 10 Tage? Im Paradies!

Das Paradies hat auch einen Namen….Cook Islands

Eine wunderschöne Inselgruppe im Südpazifik, ca. 5500 km östlich von Australien. Auf der Landkarte unterhalb von Hawaii und gleich neben der Datumsgrenze zu finden.

Die Cook Islands sind ursprünglich von Polinesiern besiedelt worden und wurde offiziell 1595 von spanischen Seefahrern entdeckt. Benannt wurden sie nach dem berühmten Captain Cook der die Inseln 1773 zum ersten Mal besuchte.

Die Cook Islands bestehen aus der nördlichen und der südlichen Inselgruppe. Heute leben ca. 20.000 Menschen auf den 15 Inseln, die meisten (ca. 14.000) auf Rarotonga, die Hauptinsel der Cook Islands.

Hier ticken die Uhren noch anders als im Rest der Welt…sprichwörtlich, denn die Cook Islands sind das erste Land nach der Datumsgrenze und wir haben Melbourne an einem Freitag verlassen und sind am Donnerstag davor angekommen. Aber abgesehen von der “offiziellen” Zeitrechnung ( auch “Weißer Mann-Zeit” genannt), gibt es hier auch eine zweite Zeitrechnung…die Islandtime oder Inselzeit.
Was das ist? Uhren ticken hier anders. Keine Hektik, freundliche Leute wohin man schaut, alles relaxt und überall “Nur kan Stress” Mentalität. Das Leben auf den Cook Islands ist einfach und wer sich hier Stress macht ist selbst schuld.

Bei unserer Ankunft wurden wir mit einer Flasche Regenwasser und der traditionellen Lei, einem Blumenkranz aus Frangipani, begrüsst. Ja, richtig gelesen, eine Flasche Regenwasser. Die Cook Islands sind kleine Inseln fernab jeglicher Zivilisation und die einzige Möglichkeit hier an Wasser zu kommen ist das Regenwasser zu sammeln und dann zu Trinkwasser zu verarbeiten. Das wird mit Hilfe von Filtern und UV, sprich Sonnenlicht, gemacht. und ich kann sagen, man kann es trinken ;)

Dann ging es auf ins Hotel wo wir nur noch ins Bett gefallen sind. Am nächsten Morgen aufgewacht, wurde uns erst richtig klar wo wir waren. Sprichwörtlich im Paradies. Das Frühstück wurde direkt am Meer serviert, des Wasser kristallklar und türquisblau, wie aus dem Bilderbuch. Der Strand dazu schön champagnefarben, tropische Fische die man vom Strand aus sehen konnte und grüne, saftige Hügel im Hintergrund. Einfach traumhaft!

Den ersten Tag haben wir damit verbracht einfach nur faul auf der Haut zu liegen, ein wenig zu schnorcheln und die Sonne zu genießen. Einfach herrlich mal so richtig abschalten zu können.
Samstags ging es dann zum Markt in die Stadt.

Um in die Stadt zu kommen muss man einen der zahlreichen Buse nehmen…einen der 2 um genu zu sein :D und nachdem beide rund um die Insel kurven haben die die einfallsreichen Bezeichnungen “Clockwise” und “Anticlockwise” (zu Deutsch “im Uhrzeigersinn” und “Gegenuhrzeigersinn”). Kosten der Bustickets sind dem Tourismus angepasst. Ein einfaches Ticket kostet ca 2 Euro.

Leider hat es an dem Tag “ein wenig” geregnet, wie man auf den Bildern sehen kann. Trotzdem haben wir uns den Markt nicht entgehen lassen. Tropische Früchte, lokale Handarbeiten und frisches Gemüse so weit das Auge reicht. Den restlichen Tag haben wir dann bei strahlendem Sonnenschein wieder faul am Strand verbracht.

Sonntag und Montag wurden dann mit am Strand liegen, Schnorcheln, Billard, Schach, Schwimmen und einem Inselrundgang verbracht. Ein Angestellter des Hotels hat angeboten uns ein wenig herumzuführen und hat uns die Insel ein wenig fernab der Tourismusroute gezeigt. war sehr interessant und ich muss sagen im Grossen und Ganzen führen die Leute ein sehr einfaches aber doch schönes und gemütliches Leben auf Rarotonga. Stress gibt es dort sicher keinen…zumindest hab ich den nicht mitbekommen.

Dienstag ging es dann auf nach Aitutaki…und wer geglaubt hat Rarotonga ist schön, der hat Aitutaki noch nicht gesehen. Das war wirklich das sprichwörtliche Paradies auf Erden!!

Nach unserer Ankunft am Flughafen von Aitutaki (der übrigends nur aus einer kleine Hütte, einer Landebahn und Zaun drumherum besteht) ging es mit dem Koffer in einer Hand und einer Kokosnuß in der Anderen auf in Hotel. Dort wurden wir herzlich empfangen und zu unserem Zimmer geführt. Zu unserer Überraschung war unser Zimmer direkt am Strand und mehr ein Bungalow. (Das Bild oben ist der Ausblick von unserem Zimmer)

Nachdem ausgepackt war, ging es dann auf zu einem Spaziergang rund um die Insel auf der das Resort gebaut wurde. Man braucht nicht mehr als 15 Minuten um einmal drumherum zu gehen. Dann war es auch schon Zeit für das Abendessen. An dem Abend hatte ich das beste Essen im ganzen Urlaub. Hühnerbrust gefüllt mit Banane und Speck, dazu Salsa Souce und Pommes Frittes. Ja, richtig gelesen, Speck und Bananen. Dachte mir zuerst auch, was soll das denn, aber es schmeckt herrlich!!

Mittwoch haben wir dann mit Schnorcheln, Kayak fahren (sind zu einer der nahegelegenen Inseln gerudert), auf anderen Inseln spazieren gehen und Schwimmen verbracht. Dazwischen ein wenig Buch lesen, in der Hängematte dösen und Mittagessen. Crikey, wie wir Australier sagen würden ;)   So sollte Urlaub oder besser das ganze Leben sein!

Donnerstag ging es dann auf eine Lagunenrundfahrt bei der wir von einer Insel zur Nächsten getuckert sind. 6 Inseln insgesamt. Wer sich die Fotos angeschaut hat und sich gefragt hat wer die 2 älteren Leute sind, die haben wir an dem Tag kennengelernt. Sind ein Paar aus Auckland und die hatten ihre Kamera vergessen. Jetzt hab ich für sie Fotos gemacht und ihnen geschickt.
Der Beste Stop der Lagunenrundfahrt war One Foot Island, die berühmt ist für diverse Fotos die man überall auf Katalogen sieht. Dort haben auch viele Leute ihre Hochzeit und nein, ich nicht ;) Der Name kommt von der Form der Insel. Aus der Luft sieht sie aus wie ein Fuß. Ich denke mal, man muss zu der Insel nicht viel sagen, die Bilder im Album sprechen sicher für sich. Eine Besonderheit dort ist, dass das kleinste Postamt der Welt auf der Insel ist und man kann dort seinen Pass stempeln lassen. Und ja, richtig geraten, der Stempel hat die Form eines Fusses.

Dann war auch leider schon der Freitag da und wir mussten leider wieder nach Hause. Aber nachdem wir fast den ganzen Tag zu Verfügung hatten, haben wir uns ein Auto gemietet und sind dann noch ein wenig auf der (doch recht kleinen) Insel herumgefahren. Die Leute auf der Insel Leben, wie auf Rarotonga, sehr einfach und ganz ohne Stress.

Alles in Allem ein sehr schöner Urlaub, jeden Cent wert und jeder der die Möglichkeit hat sollte auf die Cook Islands und besonders Aitutaki fliegen!

Bevor wir für heute Schluss machen noch eine kleine Neuigkeit, ich bin seit 1 1/2 Wochen Permanent Resident (PR) of Australia. Meine Firma hat mir angeboten mein am 31. Oktober auslaufendes Visum zu verlängern und es auch noch dazu in ein PR Visum umzuwandeln. Was heisst das für mich? Ich darf jetzt, im Gegensatz zu meinem alten Visum, arbeiten für wen auch immer ich will und bekomme jetzt auch alle Sozialleistungen die Australier bekommen. Was ist es nicht? Eine Staatsbürgerschaft. Ich bin noch immer stolzer Österreicher und das wird sich auch nicht ändern! Das Visum ist diesmal unbegrenzt und ich kann kommen und gehen wie ich will. Schön endlich nicht mehr an die Firma gebunden zu sein. Man weiß ja nie was im Leben soauf einen zukommt ;)

So, das war es von hier und ich melde mich bald wieder ;)

Down Under ist noch am Leben

Hallo,

Zuerstmal hoffe ich, dass es allen gut geht? Sofern ich das beurteilen kann gibt es nicht mehr viele Leser, was zum Teil sicher auch an den unregelmäßigen Einträgen liegt. Zum Anderen aber auch daran, dass es nicht mehr sooo viel Neues gibt um hier jede Woche zu posten. Falls wer Fragen, Wünsche oder Anregungen zum Blog, Australien oder meinem Leben hat, bitte einfach über die Kommentarfunktion des Blogs schreiben und vielleicht gibt sich ja dann der eine oder andere interessante Blogeintrag daraus :)

So, was haben wir in letzter Zeit so getrieben? Ich persönlich bin in den letzten 12 Wochen mindestens 100.000 km mit dem Flugzeug unterwegs gewesen. Zuerst von der Arbeit aus ein paar Mal nach Perth um dort ein bißchen mit dem neuen Büro und unserem ersten Projekt zu helfen.

Danach ging es Anfang August nach Oxford, auch wieder für die Arbeit. Warum Oxford, wenn ich für eine australische Firma arbeite? Ganz einfach, die Firma hat einen Sitz in Melbourne und über deren IT Manager hier sind wir zu dem Projekt gekommen. Unsere Ansprechpartnerin ist aber im Büro in Oxford, somit hat man Mark (ein Arbeitskollege) und OBS’ besten Berater (kleiner Tipp, des wäre ich) :P nach Oxford geschickt. Am Weg zurück habe ich mir ein paar Tage frei genommen und bin kurzfristig 4 Tage daheim gewesen.
Ich möchte mich auf diesem Weg nochmal bei allen bedanken, die es so kurzfristig geschafft haben sich Zeit zu nehmen. Besonders bei meiner Family (inkl. Oma und Tante Puppe. Vielen Dank für Speis und Trank….wer meine Mum kennt wird sich vorstellen können was es nicht alles zu essen gegeben hat ;) ), Petra (danke für einen sehr amüsanten und trinkreichen Abend. Next time wird die Sabs vielleicht schon Erwachsenengetränke trinken…), Ango und Evelin (beiden schon mal jetzt alles Gute in ihrer neuen Rolle als Mutter!!), Chris, Kopi und Gerhard. Und last bot not least, mein “kleiner Bruder”, der Mani, der überraschend um 7 in der Früh vor der Türe gestanden ist, um, leider aus Zeitmangel beiderseits, kurz “Hallo” zu sagen.

Nach Wien und Oxford stand dann normale Arbeit an und ein paar Kurzurlaube und ein längerer Urlaub. Zuerst ging es nach meiner Rückkehr für ein verlängertes Wochenende nach Mount Hotham zum Skifahren…oder sollte ich lieber sagen um einen Tag Ski zu fahren und die restliche Zeit mit trinken, feiern und essen zu verbringen. :D Warum? Naja, Freitags sind wir um 2 in der Nacht losgefahren um um 8 in der Früh am Berg zu sein, rechtzeitig zum Liftbetriebsbeginn. Leider war es an dem Tag nach langer Zeit mal wieder super schön und die Sonne schien den ganzen Tag. Klingt ja gut oder? Sonne und laut Wetterbericht 75cm Schnee. Also los ging es und nach den ersten paar Abfahrten wurde uns schnell klar, dass wir hier keinen zweiten Tag verbringen wollen. Trotzdem es kalt war (-6 Grad) unterschätzt man ein wenig die Einwirkung der australischen Sonne auf den Schnee. Daheim würde der Schnee die Sonne bei diesen Temperaturen recht gut überstehen, hier aber wir der Schnee innerhalb von 1-2 Stunden recht patzig. Also hatte man schönen wässrigen Schnee wo die Sonne war und Pisten voll Eis wo Schatten war. Absolut nicht ideal zum skifahren, also wurden die geplanten 2 Tage auf einen Tag Skifahren gekürzt. Die restliche Zeit wurde mit Spaziergängen, Billard, Bier trinken und BBQ verbracht. War sehr nett und danke an alle Beteiligten :)

Das Wochenende darauf wurde dann zu Zweit auf der Mornington Peninsula (südlich von Melbourne) verbracht. War ein sehr nettes und entspannendes Wochenende.

Dann waren es nur noch 3 Wochen bis zum wohlverdienten grossen Urlaub. Wohlverdient auch deshalb weil ich die 2 Wochen davor eine Menge Arbeit hatte da 2 meiner Projekte eine Menge Beachtung verlangt haben, so wie es halt immer ist kurz vor einem Urlaub. Wo wir den verbracht haben werdet ihr im Laufe der Woche rausfinden :) Vorerst könnt ihr euch in dem Fotoalbum die Fotos vom Trip nach Oxford, dem Skiwochenende und dem Mornington Peninsula Wochenende ansehen. Und wie gesagt, bitte um Anregungen, Wünsche, Beschwerden (letztere werden an das Salzamt weitergeleitet ;) )

 

Update aus den Wolken

Hallo alle zusammen,

wer sich über den Titel des Beitrages wundert, ich schreibe den Beitrag gerade im Flugzeug kurz vor Moskau. ja richtig gehört :) wie schon so oft in den letzten Wochen bin ich mal wieder im Flieger unterwegs und diesmal Richtung Europa. genauer gesagt bin ich auf dem Weg nach Oxford in England um dort für eine Woche zu arbeiten. Und das Beste daran ist, dass ich auch auf einen Kurzbesuch nach Wien kommen werde. bin von Samstag nächster Woche bis den darauffolgenden Mittwoch in Wien.

Seit dem letzten Eintrag hat sich ein recht viel getan und deswegen bin ich auch nicht zu einem Eintrag gekommen.

Christian und Trixi sind im Mai nach Melbourne gekommen weil Christian bei Nintex (OBS’ Schwesterfirma) zu arbeiten angefangen hat. Wir sind auch umgezogen und alle vier zusammengezogen. ist nicht wirklich weit weg von unserem alten Apartment, aber grössere und netter finde ich.

In der Firms geht es im Moment drunter und drüber, viel zu tun und viel unterwegs. Die letzten 6 Wochen über habe ich fast jede Woche mindestens 2 Tage in Perth verbracht um dort unser erstes Projekt anzugehen. OBS wollte zwar, dass ich in unser neues Büro in Perth umziehe und dort das Business Team leite, das Angebot habe ich aber abgelehnt (aus diversen Gründen) und bin aber trotzdem in den Perth Projekten eingebunden. Perth ist übrigens 4 Stunden Flug von Melbourne entfernt. Das Gute an der Sache ist, dass ich eine Menge Vielfliegermeilen bekomme :)

Und weil ich so gerne fliege wurde ich gefragt ob ich nicht ein Projekt in England machen will. Nett wie ich bin hab ich zugesagt unter der Bedingung aber, dass ich am Ende noch in Wien vorbeischauen kann. Somit bin ich gerade am Weg nach Oxford und dann Samstags bin ich dann in Wien.

Wie einige vielleicht gehört haben suche ich auch gerade um Permanent Residency an (also ein permanentes Visum zum Arbeiten und Leben in Australien). Das heisst aber nicht, dass ich hier bleibe, sondern dient viel mehr dem Zweck, dass ich dann in Australien und Europa arbeiten kann und im Moment sollte man sich solche Möglichkeiten offenhalten. Nach derzeitigem Stand der Dinge werde ich ein wenig länger bleiben und mal die Krise in Europa abwarten. Wie lange länger ist weiss ich noch nicht, aber im Moment kann ich mir nicht vorstellen, dass es für immer ist.

So, hoffe das war mal genug für ein Update?! :) Ich weiss auch nicht, wer eigentlich mein Blog noch liest, würde mich daher um Rückmeldungen freuen, ob es noch Sinn macht das Blog weiterzubetreiben. Denke Emails würden vielleicht auch reichen, kann mich aber auch täuschen. Um Antwort wird gebeten ;)

Perth und Urlaubsupdate

Hallo alle zusammen,

Vor 2 Wochen war ich bei Andi in Perth zu Besuch. War sehr nett mal wieder in Perth zu sein. Zuletzt war ich 2008 in Perth und das ist ja doch schon eine Weile her.
Das Wochenende hat mal wieder gezeigt warum ich Perth so mag, aber seht selbst. Hier ein paar Fotos als Vorgeschmack, mehr Fotos werden heute Abend ins Album gestellt. An dieser Stelle auch nochmal ein grosses Danke an Andi für ein oerfektes Wochenende mit viel Sonne, Sommer, Meer, Bier und gute Gesellschaft :)

Die 3 Tage in Perth haben Lust auf mehr gemacht, aber stay tuned for that…

Was tut sich sonst bei uns?

Elyse hat sich beruflich ein wenig weiterentwickelt und ist jetzt die rechte Hand des CEOs (Firmeneigentümers). oder wie viele sagen, sie führt nun die Firma ;)

Ich selbst hab ein kleines Angebot in der Firma erhalten, aber mehr dazu nach unserem Urlaub. Muss das erst g’scheit durchdenken und dann werdet ihr alle mehr erfahren.

Stichwort Urlaub, wir werden uns am 15.4. Abends für 3 Wochen Melbourne verlassen und die Staaten unsicher machen. Eine kleine Rundreise…wobei eher nur 3 Orte Besuchen wirklich ;) Zuerst Hawaii, dann Chicago und bevor es nach Melbourne geht werden wir noch nach New York fliegen. Da wir überall fast eine Woche haben werden wir sicher auch andere Dinge anschauen, aber das wird alles Vorort gebucht. Freuen uns schon :)

Eine grosse Neuigkeit hab ich auch noch zum Schluss…Christian (oder Krauti) wird bei mir in der Firma anfangen :) Er und seine Freundin Trixi sind momentan auf Reisen in Asien, aber sobald ihr Visum eintrifft werden wir sie in Melbourne willkommen heissen dürfen :)
Andi wird uns dann hoffentlich auch im Juni Besuchen und dann werden wir eine kleine FH-Reunion veranstalten.

so, das war es von uns vorerst. wenn ich mich vor unserem Urlaub nicht mehr melde, dann trotzdem hier vorbeischauen. Hab mir vor Kurzem ein IPad zugelegt, welches auf Reisen mitgehen wird und werde es hoffentlich dazu benutzen können euch hier über unseren Trip upzudaten. So stay tuned :)

Triathlon & Perth

Hello alle zusammen,

wird mal wieder Zeit für einen Eintrag. Zu berichten gibt es nicht viel Neues. Eigentlich nur 2 Dinge.

Zuerst einmal war am 20. Februar mal wieder der alljährliche BRW Triathlon an. Wobei es diese Jahr eher ein Duathlon war. Wegen dem vielen Regen in der Woche vor dem Triathlon (und der dadurch schlechten Wasserqualität) wurde das Schwimmen mit einem 400m Strandlauf ersetzt. “Easy” wird sich jeder denken…naja, würde jedem mal nahelegen 100 Meter am Strand zu laufen…dann schau ma weiter ;) Wie es ausgegangen ist kann ich leider nicht sagen, weil bei meinem Team das Timingband irgendwie nicht ganz so funktioniert hat und unsere Zeiten nicht genau aufgezeichnet hat. Stattdessen habe ich angeblich 24 Minuten für den Strandlauf gebraucht und war beim 4km Lauf super schnell…so schnell sogar, dass das System eine Zeit von 00:00:00 erfasst hat. ;)

Ansonsten bin ich nächste Woche endlich mal wieder auf Urlaub :) Zwar nur für 3 Tage, aber besser als nichts! Werde am Freitag nach Perth fliegen und den Andi besuchen. Ein nettes kleines Männerwochenende im sonnig warmen Perth! Bier, Sommer, Sonne, here I come :)

Ach ja, eine weiter Neuigkeit ist, dass wir schon wieder Urlaube planen :) Abgesehn von Perth, fliegen wir dann noch im April in die Staaten und dann im August ist Samoa geplant.

Das war es auch schon wieder von uns. Fotos vom Triathlon kann man in der Gallerie bewundern (Link auf der linken Seite), aber vorsicht…Suchtgefahr…ich hab nämlich meine “super sexy” Trisuit an…

LG aus Melbourne

Christmas and Weather

Hallo alle zusammen,

zuerst einmal ein kleiner Nachtrag von Weihnachten. Um mir die Schreiberei zu ersparen, werde ich einfach Andi & Gerda’s Sicht der Dinge hier reinstellen.

“Weihnachten mal anders ;)

Dieses Jahr erlebten wir zu Weihnacht keine weiße Winterlandschaft, keine leuchtenden Dekos und auch kein Christkind….nein wir
feierten das Fest auf der Südhalbkugel unseres Planeten und somit gab es anstatt weisser Weihnacht, heiße Weihnacht bei 25 Grad.
Zusammen mit unseren Freunden Patrick und Elyse liesen wir Santa Klaus in unser Haus ;)

Nach einem netten und leckeren Abend (Anm. von Patrick: wir hatten ein BBQ) am 24.12. mit Patrick und Elyse, durften wir auch noch erleben wie in Australien Weihnachten im Kreise der Familie gefeiert wird. So wurden wir am 25.12. zur Familie von Elyse eingeladen. Hier gab es nochmals ein riesiges BBQ und im Anschluss einen grossen Dessertbuffettisch den Gerda ziemlich plünderte ;)


Soviel als Nachtrag zu Weihnachten.

Nächstes und recht aktuelles Thema sind die Naturkatastrophen in Queensland. Zuerst einmal vielen lieben Dank an Alle die nachgefragt haben wie es uns geht und ob wie sehr wir betroffen sind. Uns geht es gut und wir sind (so gut) wie nicht betroffen. Warum “so gut wie nicht”? Wir haben vorgestern zu spüren bekommen wie es ist ein klein wenig mit (Gott sei Dank kleineren) Überschwemmungen leben zu müssen. Freitag hat es bei uns extrem viel geregnet und wie mussten mitten im Unwetter nach Hause fahren. Keine schöne Angelegenheit und teilweise waren die Strassen bis zu 50 cm unter Wasser. Hier 2 Bilder, das Erste ist bei uns in der Nähe:

Und wie man so hört ist CNN und die Medien in Europa nicht so ganz bewandert mit der Geographie in Australien. Der von den Fluten betroffene Bundesstaat Queensland liegt im Norden von Australien und NICHT in Tasmanien. Es wurde auch berichtet, dass die Stadt Brisbane vom Zyklon betroffen war, was auch absolut nicht stimmt. Hauptsächlich betroffen waren Cairns, Townsville, Rockhampton, Tully und noch einige andere. Brisbane liegt aber weit genug weg um davon verschont zu bleiben.

Ich hoffe, das hat euch ein wenig Überblick gegeben. Uns geht es aber gut und wir schwimmen noch nicht davon ;)

Ansonsten alles paletti, Elyse und ich haben heute Früh einen 5km Wohltätigkeitslauf gemacht. Wie es sich für einen guten Freund gehört bin ich brav mit der Elyse gelaufen. Und sie war sogar recht schnell :) 34 Minuten und 12 Sekunden hat sie für die Runde um den Albert Park Lake gebraucht!

Im März werde ich nach Perth fliegen und den Andi für 3 Tage besuchen. Ein kleines Boysweekend. Ansonsten gibt es nichts Neues.

Ich hoffe euch gehts allen gut und werde in den nächsten Tagen hoffentlich mal wieder Zeit finden alle meine Emails abzuarbeiten. Sorry für die Verspätungen.

Singapur – Teil 2

27/12/2010:
Der Tag wurde mit einer kleinen Besichtigung von 2 Tempeln in der Nähe des Hotels gestartet. Singapurianer sind sehr darauf bedacht ihre kulturellen Wurzeln zu wahren und Tempel findet man an vielen Stellen in der Stadt. Sehr interessant und auch der Markt sehr sehenswert.
Danach war es Zeit für ein kleines Frühstück. Wie immer sind wir den Einheimischen gefolgt und sind prompt in einem kleinen Laden ums Eck von den Tempeln gelandet. Dort wurde ein Kaffee und ein Sandwich verdrückt. Wiedermal zum unglaublichen Preis von ein bissl mehr als €3 für Zwei. Leider essen die Leute hier nicht so viel, man sollte sich also nicht riesige Portionen erwarten. Genug jedoch um nicht mehr hungrig zu sein. (Kein Wunder, dass an Asiaten wenig dran ist ;) (Anm.d.Red.: das war jetzt keine rassistische Bemerkung))
Danach machten wir uns auf den Weg zur Suntech City von wo aus der Hop on, Hop off Bus los fährt. Nachdem wir unsere Karten für den Bus, den Singapore Flyer und den botanischen Garten, den Orchideen Garten um genau zu sein, gekauft haben ging es noch schnell zu Starbucks auf einen Kaffee. Und wie wir dort so sitzen höre ich etwas vertrautes…Deutsch! Aber nicht irgendein Deutsch, ÖSTERREICHISCH! Wohoooo! Zum ersten Mal keine Deutschen, nein Österreicher. Eine Seltenheit, wenn man das so sagen kann. Sonst sieht man immer und überall nur Deutsche. Ich glaub, man muss aber nicht erwähnen, dass die Deutschen nicht lange auf sich warten lassen und all anderen deutschsprachigen Leute waren dann auch nur Deutsche…wie immer, wenn man in ein anderes Land fährt…

Nach unserem kleinen Kaffee haben wir dann den restlichen Tag damit verbracht mit dem Hippo Bus die Stadt zu erkunden. Neben den Öffis wahrscheinlich der beste Weg die Stadt zu erkunden.

Abends ging es dann zur längsten Einkaufsstrasse in Singapur, die Orchard Road. Für Frauen ein wahres Einkaufsparadies und für alle anderen einfach ein Traum zum Anschauen. Überall Lichter und beleuchtete Skulpturen und Gebäude. Nicht so beeindruckend unter Tags, aber Abends einfach traumhaft.

Nachdem wir die 3,6 km lange Orchard Road entlang gewandert sind, ging es schnell zum Abendessen um den Abend gemütlich mit einem Besuch des Singapore Flyers (sowas wie das Riesenrad in modern und groß ;) ) und dem Raffels Hotel abzuschließen. Jeder der nach Singapur fährt, sollte den Singapore Flyer bei Nacht benutzen. Einfach eine Wahnsinns Aussicht auf Singapur! Bei sehr guter Sicht kann man sogar Malaysia und Indonesien sehen!

Der Abschluss des Abends war dann, wie gesagt, ein kurzer Besuch beim Raffels Hotel, genauer gesagt der Long Bar. Die Long Bar gilt als Erfindungsort des Singapore Sling, einem Kirsch Cocktail. Für alle die den Cocktail mal probieren wollen, aber nicht nach Singapur fliegen wollen, hier die Zutaten:

  • 3 cl Gin
  • 1½ cl Cherry Brandy
  • 12 cl Ananassaft
  • 1½ cl Lime-Juice
  • ¾ cl Cointreau
  • ¾ cl Bénédictine D.O.M.
  • 1 cl Grenadinesirup
  • 1 Spritzer Angostura-Bitter

War ganz nett, aber nicht mein absoluter Lieblingscocktail. Kein Cocktail schlägt meinen Long Island Ices Tea ;)

28/12/2010:
Nachdem Elyse ihren kleinen Rausch ausgeschlafen hatte, ging es am nächsten Tag nach Sentosa Island. Eine kleine Insel die man ganz einfach per Bahn von Singapur aus erreichen kann und im zweiten Weltkrieg von den Briten als Stützpunkt verwendet wurde. Heute ist die Insel ein einziger großer Vergnügungspark. Von Hochschaubahnen, über Tierparks, Stränden und Hotels, gibt es hier alles und ist ein beliebtes Urlaubsziel der Singapurianer.

Wir haben bei unserem Sentosabesuch den Butterfly Park, den Insect Kingdom, den Strand und die Underwaterworld gesehen. Ich würde sagen, Sentosa ist sicher einen Besuch wert, aber nicht auf ein wenig Bargeld oder die Kreditkarte vergessen, denn billig ist der Spaß nicht ;)

Der Abend wurde dann mti einem Besuch und einer Nightsafari im Singapore Zoo verbracht. War meiner Meinung nach eher enttäuschend, da man keine Bilder mit Blitz machen durfte (verständlich, weil das die Tiere irritiert) und die Hälfte der Tiere geschlafen hat oder irgendwo im dunklen Busch versteckt war. Außerdem haben wir uns 30 Minuten lang anstellen müssen um in den Nightsafaritrain zu kommen. Meine Empfehlung, falls wer den Zoo besuchen will, dann macht das unter Tags, nicht am Abend! :)

29/12/2010:
Am 29. hat es dann Abschied nehmen geheißen. Es ging per Bus von Singapur nach Kuala Lumpur, Malaysia. Jeder der erwägt nach Singapur und dann nach Kuala Lumpur zu fliegen, sollte den Bus nehmen. Nicht irgendeinen, sondern den Bus von Aeroline. Es ist wie Fliegen auf der Strasse. 5 Stunden Busfahrt, eine Meeeenge Beinfreiheit, große Ledersitze und Essen und Kaffee wie im Flugzeug. Einfach super!!! Außerdem war die Endstation auch gleich der Parkplatz unseres Hotels in Kuala Lumpur. Aber mehr dazu beim nächsten Mal. Ich werden den nächsten Eintrag auch dazu nutzen um ein wenig von den Überflutungen hier zu berichten und auch wie unser Weihnachten hier in Down Under mit Andi und Gerda war.

Bis dahin bleibts alle brav und anständig :)